Walburga im Gespräch mit Andreas Benzing
Shownotes
Auf einer Gourmet-Messe im Elsass ist Andreas Benzing auf AMORC aufmerksam geworden! So genussvoll also kann man den Rosenkreuzer begegnen.
Andreas erzählt im Gespräch anschaulich von den polaren Seiten des Menschseins, dem Äußeren Menschen und dem Inneren Menschen. Wie bekommt man ein bodenständiges Leben mit eigenem Handwerksbetrieb, Familie, Haus und allem, was damit zusammenhängt und ein tiefgehendes geistiges Bestreben in Einklang? Es geht ihm um ein In-der-Welt-Sein, das das scheinbar banale, alltägliche Leben und die Freuden des äußeren Lebens von Grund auf annimmt und in einem allmählichen, automatisch ablaufenden Prozess geistig formt.
Andreas hat sich intensiv mit Mystikern und Mystikerinnen befasst, deren Leben und Wirken inspirierend für AMORC waren und sind und deren Ziele und Ideale mit den Rosenkreuzer-Lehren übereinstimmen. Und so werden im Gespräch Themen gestreift wie Selbstfindung, Bewusstwerdung, Christus-Bewusstsein, der menschliche Wille und das Denken als starke Kräfte des Menschen und wie diese beiden Kräfte in einem sich vollziehenden Vorgang mit einem übergeordneten Willen deckungsgleich werden. Außerdem bringt uns Andreas sein Verständnis von den Lehren des Meister Eckhart nahe. Und wie bettet man das Spirituelle in die alltägliche Lebensführung ein? Wie kann man damit beginnen? Auch dafür gibt Andreas einige Anregungen.
AMORC, der Alte und Mystische Orden vom Rosenkreuz, ist eine Gemeinschaft von Menschen, die auf der Suche sind nach Erfahrungen der Seele und nach Antworten auf die elementare Frage „Wer bin ich?“.
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Viel Freude beim Hören unserer Podcastfolgen.
Alle guten Wünsche für wahren inneren Frieden!
AMORC – Die Rosenkreuzer
Transkript anzeigen
00:00:15: Liebe Hörerinnen und Hörern, herzlich willkommen zu unserer Podcast-Reihe Rosenkreuzer im Gespräch.
00:00:23: Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse mehr über die Menschen, die Mitglied bei Amorq, die Rosenkreuzer sind, zu erfahren.
00:00:31: Mein Name ist bei Burga Mantey.
00:00:33: Ich bin langjähriges Mitglied und gehöre zur Städtegruppe Freiburg Und heute sitzt mir gegenüber Andreas Benzing Und ich freue mich sehr auf unser Gespräch.
00:00:45: Hallo Andreas!
00:00:46: Ja, hallo Weylburger auch Ich bin gespannt was dabei herauskommt bei unserer Kommunikation und genau
00:00:55: schauen wir mal.
00:00:56: Ja, ich bin wirklich auch sehr neugierig weil Wir kennen uns ja schon schon länger und ich weiß wie intensiv du dich mit dieser mystisch philosophischen Arbeit des Ammorg befasst und wie tief du dich auch eingelassen hast.
00:01:15: Und ja, deswegen vielleicht pangen wir gleich an mit ein paar wenigen Fragen erstmal zur Person das du dich vorstellst und dann gehen wir gleich rein.
00:01:27: also möchtest du dich kurz vorstellen?
00:01:29: Also wie gesagt mein Name ist Andreas Benzing.
00:01:32: ich bin jetzt Dann, ich war eben jetzt.
00:01:40: vierzig Jahre lang hatte ich einen Malerbetrieb.
00:01:43: Ich bin Malermeister und habe als Maleriker.
00:01:46: Aber nebenher auch als Künstler bzw Kunsthandwerk war ich tätig oder immer noch und konnte somit quasi das Handwerk mit dem künstlerischen, mit dem Kreativen stets gut verbinden.
00:02:02: Ich wohne hier in Müllheim, dass sich zwischen Freiburg und Basel im schönen Südbaden Und zusammen mit meiner Familie, ich habe einen Sohn und eine Frau.
00:02:13: Und wir wohnen jetzt seit, naja, wie dreißig Jahren hier.
00:02:19: Schön!
00:02:20: Ich darf vielleicht noch verraten als wir kennen uns weil du ja auch zur Städtegruppe Freiburg gehörst und wir da viel zusammengemacht haben.
00:02:29: Genau.
00:02:31: Jetzt so die Frage, die wir immer stellen... Du bist jetzt sehr lange dabei.
00:02:37: Wie bist du auf Amorck aufmerksam geworden?
00:02:41: und eben wie lange genau?
00:02:43: Ja, also das war eine sehr verwunderliche Geschichte eigentlich die mich selber heute auch noch erstaunt.
00:02:50: Angefangen hat es... Ich habe in einem jüdischen Haus gewohnt im ehemaligen Jüdischen Viertel in Müllheim her Und das war direkt neben der immer legenden Synagoge und dort hatte ich ein spirituelles Erlebnis und er wusste gar nicht genau wie mir geschieht.
00:03:08: Dann parallel, also fast zeitgleich war ich auf einer Bromähmesse im Elsass in Frankreich Und hatte dort nach Besuch dieser Bromäemesse am Ausgang eine Symbol gesehen Die Geflügel der Sonne ist ein ägyptisches Symbol Also eine runde Scheide mit zwei Adlerschwingen dran Und das hat mich sehr verwundern, weil es da überhaupt nicht so hingehört und bin dann dahin gegangen.
00:03:38: Das war eine Art Informationstand.
00:03:41: Da meine Französischkenntnisse damals nicht so ausgeprägt waren, konnte ich nur rudimentär mich den Leuten unterhalten und habe schlussendlich auch die Adresse der großlose Baden-Baden bekommen.
00:03:54: Ich hab dort hingeschrieben und auch Informationsmaterial bekommen – alles in recht kurzer Zeit!
00:04:01: und nachdem ich das Informationsmannsgrad durchgedessen habe, war für mich klar in Verbindung mit meinen mystischen Erlebnissen meiner Wohnung dass es mal mein weiterer Lebensweg sein wird.
00:04:14: Ja schön also dass das auf einer Gourmet-Messe waren sind ja besonders interessant.
00:04:21: vielleicht sollten wir der Großloge meinen Tipp geben wo sie den Stand aufstellen?
00:04:27: So kann man die Esoterik schmackhaft machen.
00:04:31: Toll!
00:04:34: Ja, Andi.
00:04:35: Also in unseren Studienunterlagen werden uns immer mal wieder mystische Autoren vorgestellt also deren geistige Studien inspirierend für Amort waren und deren Ziele und Ideale mit den Rosenkreuzerleeren übereinstimmen.
00:04:55: Und jetzt weiß ich eben du hast dich intensiv mit einigen dieser Mystikern auseinandergesetzt und bist wirklich sehr tief, finde ich mal beeindruckend tief in ihr Denken eingetaucht.
00:05:11: Und es ist quasi dein... die Mystiker sind dein Spezialgebiet?
00:05:16: Naja!
00:05:17: Und vielleicht kannst du mal sagen welche... Welche Mystiker ... sind denn also für dich selbst besonders bedeutend?
00:05:26: Ja das ist... Also recht umfassend, weil es tatsächlich sehr viele Müstige gab.
00:05:34: Also der Rosenkreuzer an sich bezeichnet sich ja auch schon als Müstiger oder als Müste quasi also als Schüler einer esoterischen Überlieferung.
00:05:45: und dann aus der Vergangenheit gab es einige die da sehr hervorgedrehten sind das zum Beispiel den Meister Eckhardt eben und dann seine Schüler der Taula, Johannes Taula.
00:06:04: Aber auch es gab sehr weibliche Mystikerinnen.
00:06:10: ganz berühmt ist die Theresa von Avila Und die Mächthild von Magdeburg.
00:06:16: Auch
00:06:22: die
00:06:22: Hildegard von Bingen war eigentlich auch eine Müchtigerin, die auch die Erleuchtung erfahren hat und auch sehr hellsichtig war.
00:06:31: Und vor allem uns viel hinterlassen hat also viel schriftliche Sachen.
00:06:37: Das ist das wo wir uns jetzt die Information herbekommen aus den schriftlichen Hinterlassenschaften.
00:06:44: nicht alle haben schriftlich etwas hinterlassen aber die aufgezählten Müchtige eben gerade doch und zwar sehr umfassend was bemerkenswert ist sehr deutlich, also ohne jetzt sich zu verstellen oder die Geheimnisse zu verschleiern wie das zum Beispiel die Archimisten gemacht haben.
00:07:07: Die Archimiten haben den selben Weg der Selbsterkennung sage ich mal auch dargestellt aber so in einer verschleierten Form.
00:07:18: dass es für uns heute schwierig ist das zu entschlüsseln weiß
00:07:21: gut.
00:07:23: Und
00:07:24: Meister Eckhardt jetzt zum Beispiel eben war einer der ersten, welcher, also er ist ja Dominikaner Milch, zwölf bis dreizehn des Jahrhunderts.
00:07:36: Also schon eine Weile her aber der damals eben die Dinge so beim Namen genannt hat dass sie für uns auch heute noch verständlich sind und er den Weg aufgezeichnet der zur Selbstfindung führt oder selbst Erkenntnis und Selbstwertung, das sind also drei Begriffe.
00:07:59: Und die helfen uns heute noch da Licht auf dem Weg zu finden.
00:08:06: Ja?
00:08:07: Also Meister Eckhardt ist ja wirklich interessant weil der tatsächlich in heutigen Zeiten auch
00:08:14: oft
00:08:14: zitiert wird Fast ein Trend-Müstiger, bei den philosophisch Interessierten.
00:08:23: Ich finde ihn sowieso von der Persönlichkeit her auch spannend weil er war ja auch höchst umstritten zu seiner Zeit und später noch, weil er sehr unorthodox ist gedacht hat, also auch so dieses Volkbelehren.
00:08:41: Das war ja jetzt gar nicht so gerne gesehen von der Obrigkeit weil die Leute sollten eigentlich nicht zu viel wissen und er hat aber immer gesagt
00:08:48: nee, dann sollen
00:08:50: wir den Franz belehren wenn nicht die ungelehrt.
00:08:55: Ja genau das ist korrekt und es ist auch ein wenn man so sagen will ein Problem dieser Zeit dass es halt eben immer Leute gab oder die Hinterdekulissen geschaut haben auf dem Weg der eigenen Selbsterkennung.
00:09:14: und da passiert nämlich Folgendes, in dem Maße wie man sich selbst entdeckt oder auch forscht oder auf dem Pfad sich begibt, sich selbst zu finden findet man natürlich auch irgendwas.
00:09:30: Also irgendein Körnchen oder einen Puzzlesteins findet man Und in dem Augenblick, wo man das gefunden hat ist die Erkenntnis verpflichtet quasi dazu das Wissen weiterzugeben.
00:09:42: Jede Erkenntniss ist nur dann eine Erkenntnisse oder eine Lehre wenn sie weiter getragen wird.
00:09:49: ansonsten ist es quasi verschlossenes Wissen was niemand nützt und das hatte erkannt und hat es auch praktiziert.
00:09:56: Er hat also tatsächlich als die Kirche natürlich gesagt Wir haben quasi den Weg zum Himmelreich, wir haben den Weg zu Gott.
00:10:07: Wir haben den weg zur Erleuchtung und zur Erlösung.
00:10:10: Ja und sehr dogmatisch eben damals.
00:10:12: Richtig genau!
00:10:13: Und das ist unser Privileg.
00:10:18: Meister Eckhardt hat eben gesagt ja aber dadurch dass Gott nicht in fernen Tempeln wohnt irgendwo auf einem Berg, auf einer Wolke, in einer Kirche oder sonst wo?
00:10:31: sondern im eigenen Inneren des Menschen, ist auch jeder in der Lage den Zugang zu Gott selbst in sich zu finden.
00:10:39: Ja das ist so.
00:10:41: dieser Schlüssel glaube ich beim Meister Eckhardt dieses schöne Bild vom Seelenfunken, der in jedem einzelnen ist und das ist ja auch gut nachzuvollziehen.
00:10:53: was mich jetzt interessieren würde Andreas wenn du von Selbsterkenntnis sprichst Was meinst du denn
00:11:01: damit?
00:11:02: Ja, genau.
00:11:04: Das ist also eigentlich unser Hauptziel auch von den Lehren von Amor oder aus dem Rosenkreuzer sein bedeutet eigentlich für mich herauszufinden wer man selber isst.
00:11:19: und allein diese Frage schon führt zu einer Dualität nämlich zu der dass man Die Erkenntnis hat, dass man eben nicht selbst das Wesen ist was man im Spiegel betrachtet oder was man begreifen kann.
00:11:36: Der Körper sondern es muss noch etwas anders geben in einem drin was diese Frage stellt.
00:11:44: und die Frage wird gestellt vom Inneren Selbst also nicht vom Ego von dem äußeren Wesen Sondern die Frage nach dem wer bin ich?
00:11:54: die kommt ja schon aus den inneren also aus dem Geistigen.
00:11:59: Und das beginnt damit zu suchen, ob es da noch etwas anderes gibt?
00:12:07: Man könnte das als Selbstsuche definieren.
00:12:11: und hat man dann etwas gefunden, ist man zu den Ergebnissen gekommen oder zur Überzeugung dass man eigentlich ein geistiges Wesen ist was in einer körperlichen Hülle wohnt und arbeitet könnte man von einer Selbstfindung sprechen.
00:12:30: Und in dem Maße, wie man sich dort hinwendet quasi abwendet von der äußeren materiellen Verbundenheit kommt es zu der Selbsterkenntnis dass man diese selbst erkennt und sich somit selbst er kennt.
00:12:48: das ist die selbste Erkenntnis.
00:12:53: also wenn du sagst, dass man sich selbst erkennt Ist das bedeutet dann, also tiefer in dieses Innere selbst einzutauchen und dieses innere Selbst kennenzulernen?
00:13:03: Genau.
00:13:04: Erstmal die Differenzierung zu machen zwischen dem äußeren Selbst- und dem inneren Selbst.
00:13:08: Das ist mal der Beginn des Weges, dass man es nicht jetzt als Tatsache aber vielleicht als Möglichkeit betrachtet, dass es eben ein duales Wesen ist.
00:13:23: Dass man einen zweiten geteilten Wesen Und bisher hat man eben sich selbst, also sein Äußeres als sich selbst definiert und auch verstanden.
00:13:36: Das ist auch zum Teil wahr aber eben nur zur Hälfte.
00:13:39: Die zweite Hälft ist eben dass man ein geistiges Innereswesen ist und wir werden nachher auch noch vielleicht die Mülligkeit haben zu erfahren wie man da hinkommt.
00:13:52: Aber schlussendlich ist es eben wichtig zu erkennen, dass dieses Innere Selbst eigentlich näher an der Quelle ist wie am Ego, am Körper.
00:14:07: Also in einem äußeren Wesen.
00:14:08: Wenn wir von dieser Dreiheit sprechen des Egos, also der äußere Mensch dann das innere Selbst, das innene Wesen und Gott oder die Quelle, die Urquelle der Vater wie man immer das auch bezeichnen will, kommt man zu der Erzeugung dass das selbst näher bei der Quelle ist als beim Ego.
00:14:32: Das Selbst ist näher mit Gott verbunden oder mit dem Göttlichen als mit dem Körperlichen.
00:14:37: Ich muss noch mal... also ich bin ja so ein bisschen die Frau für den Alltag was beteiligt.
00:14:43: Wenn du wenn ... ich finde immer, das merkt man oft, dass man ja auch einen Wagnis eingeht.
00:14:51: Wenn man sagt, okay dieses Äußere selbst ist vielleicht gar nicht mehr so wichtig das heißt man muss es ja auch ein bisschen gelassener nehmen mit dem ganzen Status den man sich zurecht gelegt hat mit dem Haus und Auto und was alles für ein wichtiges Beruf und Karriere dem ja eigentlich so ein bisschen diese erste Wichtigkeit nehmen und sagen, ja schön kann man haben muss nicht.
00:15:29: Wie siehst du das?
00:15:30: Ja das ist korrekt.
00:15:32: allerdings wäre das der falsche Ansatzpunkt.
00:15:36: also ich kann nicht die Wichtigkeite von Dingen verneinen oder negieren oder eliminieren.
00:15:45: Das ist quasi ein Automatismus, der denn in Gang das jetzt wird.
00:15:49: Je mehr ich mich dem Inneren zuwende umso mehr verliert es äußere seine Wichtigkeit.
00:15:56: Es ist quasi im automatischen Prozess.
00:15:59: also Ich muss nicht mein Äußeres verneinen durch Fasten Geißeln oder Aschkäse und so weiter Sondern ich wende mich einfach den inneren Wesen zu der Quelle oder das Streben danach erstarkt und der Weg wird breiter, der schmale Weg, der ursprünglich ganz schmal war, wird etwas breiter und flacher.
00:16:26: Und automatisch versiegt dann die Identifikation mit dem Äußeren.
00:16:32: Das ist ja schön.
00:16:34: Automatismus
00:16:35: könnte man sagen.
00:16:35: Es geht wie von selbst.
00:16:38: Wenn man auch auf den Pfad ist, auf dem Weg dort hin zur Quelle und diesen Weg treu bleibt, dann wird man angezogen.
00:16:47: Wie ein Magnet das Eisen anzieht, zieht die Quelle sein eigenes Produkt, was ja wir sind wieder zu sich zurück.
00:16:55: Das ist in der Bibel, dass der verlorene Sohn, der nach Hause gesehen wird zum Vater.
00:17:03: Der verlorenes Sohn ist eigentlich nichts anderes als unser Wunsch, sich mit der Quelle wieder zu vereinen.
00:17:09: Das ist die Kraft.
00:17:10: Der verlorene Sohn ist eigentlich eine Kraft, einen Wille den wir durch unseren Willen manifestieren dorthin zu kehren wo wir ursprünglich hergekommen sind.
00:17:21: und dann in der Bibel ist die Rede vom Sohn also Jesus Christus auch ja?
00:17:30: Und was ist natürlich?
00:17:33: es sich so verfälscht eigentlich?
00:17:36: man stellt sich unter jesus christus eben Ein Mensch, der vor über zweitausend Jahren gelebt hat und gepredigt hat usw.
00:17:44: und verschiedene Dinge getan hat, das ist okay würde uns aber aus der heutigen Situation nicht groß weiterhelfen.
00:17:54: wenn wir nun diesen Weg oder die Suche nach der Quelle als Jesus Christus bezeichnen also quasi eine Bewusstseinstufe entwickeln die uns hilft, der Quelle uns zu nähern.
00:18:10: Darf ich
00:18:11: nochmal unterbrechen?
00:18:12: Also du würdest jetzt praktisch dieses Christus-Bewusstsein als einen Weg, als ein Prozess bezeichnen.
00:18:18: Richtig!
00:18:19: Das würde ja auch zu diesem Aussage passen von Christus.
00:18:26: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben glaube ich so ungefähr hast.
00:18:30: Ganz
00:18:30: genau.
00:18:32: Wichtig, es ist ein Bewusstwerden aber auch eine Arbeit an sich.
00:18:37: Also ein Tun ja?
00:18:39: Eine Aktivität die Bereitschaft einen Bewusstseinszustand am Tag zu legen der mich mit der Quelle verbinden soll.
00:18:48: und eben Jesus sagt ich bin der Weg und das Licht und keiner kommt zum Vater denn durch mich.
00:18:57: Und er sagt der Vater und Ich Bin Eins.
00:19:00: also Das heißt der Weg oder die Bewusstseinserkenntnis, dass ich das selbst bin und nicht mein äußerstes Wesen.
00:19:09: Und mich zu der Quelle hin bewegen möchte also zur geistigen Quelle.
00:19:17: Das ist eigentlich der Weg des Jesus Christus wenn man so will diese bewusstwertung.
00:19:23: Und dann...das ist jetzt mal eine Theorie vielleicht, ist dadurch, dass der Sohn und der Vater eins sind ist die Quelle schon erreicht.
00:19:37: Die steht immer vor der Tür auch...
00:19:40: Wenn ich das jetzt nochmal nachfragen habe, so ein bisschen bezogen auf Meister Eckhardt und seinen Seelenfunken?
00:19:48: Ist es dann so wenn man sich praktisch mit diesem, also immer stärker sich mit diesem Seelen funke, mit diesen Fünklein verbindet dass man dass man dann zu diesem Bewusstsein kommt, das man dann eins wird?
00:20:07: Kann man das so sagen?
00:20:09: oder ist es zu kurz gekriegt?
00:20:10: Nein.
00:20:10: Das kann man schon stehen lassen.
00:20:12: Also der Seelenfunk von dem Alles sprechen oder des entflammten Herz, das flammende Herz auch... Oder das schöne Bild von Jesus Christus mit dem Flammen den Herzen auf dem Brust was eigentlich jeder kennt.
00:20:29: Dass sich ein Bewusstseinszustand.
00:20:32: Und auch dieses Füngelein ist eigentlich, wenn man so will ein Funke oder eine Kraft Gottes die dahin strebt sich selbst mit sich zu verbinden.
00:20:47: Also Gott hat ein Interesse daran sich durch uns mit sich selbst wiederzufinden Und das ist dieses Fünktlein.
00:20:55: Also, der Fünklein könnte man vielleicht als Wille Gottes oder als Willi der Urquelle bezeichnen.
00:21:01: Es ist nichts vom Ego des Fündleins und des Flammende Herzes etwas Übergeordnetes.
00:21:09: Das ist eine Kraft die uns auf diesem Weg halt hält.
00:21:14: Aber schlussendlich ist es ein Paradoxum weil da etwas ist was sich selbst durch sich selbst erkennt oder erkennen will.
00:21:23: Und wenn wir uns dem hingeben, dann kommt die ganze Sache in Automatismus.
00:21:31: Das geschieht von selbst.
00:21:33: Das ist ja irgendwie beruhigend!
00:21:35: Ja das heißt auch dein Wille gescheht und
00:21:40: wobei es interessant finde weil du eigentlich oft dieses Wort will er für dich selber also dass man diesen Willen braucht um den Weg zu gehen benutzt dieses Wort Wille sehr für einen selber.
00:21:53: und dann aber dein Wille geschieht, ist ja interessant.
00:21:56: Genau!
00:21:57: Das Sprinn in dem Punkt ist genau der Wille denn die stärkste Kraft, die der Mensch überhaupt hat, ist der freie Wille und die Kraft zu denken.
00:22:11: Diese beiden Dinge sind eigentlich die stärke Kraft, den der Mensch hat, der freien Wille.
00:22:15: mit dem freien willen können wir jederzeit entscheiden was wir tun möchten.
00:22:23: Und diesen Willen braucht es eben, um die Entscheidung zu treffen.
00:22:27: ich begebe mich jetzt in Richtung der Quelle meiner selbst oder zum Urlicht sogar und nichts wird nicht davon abbringen bevor ich das nicht erreicht habe.
00:22:41: So!
00:22:41: Das braucht's.
00:22:42: und dann könnte man sagen ist man auf dem Weg der Selbstfindung Und dann passiert etwas.
00:22:49: Dann passiert nämlich, dass das Äußere in des Innere fällt.
00:22:54: also im Laufe der Entwicklung spürt man oder kann man merken, dass dieses äußere Bewusstsein was man immer nach außen eben benutzt hat fällt nach Innen und dann wandelt sich der Wille den man ursprünglich gebraucht hat um diesen Weg zu begehen in einen anderen Willen, den Willen der Quelle.
00:23:20: Und die fängt dann an quasi für sich zu arbeiten und dann formt sich das zu seinem Willen zum übergeordneten Wille.
00:23:29: Also dein Wille ist der übergeordnete Wille, der mit unserem egoistischen Willen eben nichts mehr zu tun hat und da beginnt ein Automatismus.
00:23:40: Das heißt es erfordert auch so eine gewisse Demut sich diesem Willen zu beugen?
00:23:47: Nein,
00:23:48: nicht beugen.
00:23:49: Es
00:23:49: geht automatisch.
00:23:51: Beugen würde heißen, dass man sich erniedrigt.
00:23:56: Man gibt sich dem hin!
00:23:59: Ich bin bereit mich in einen neuen Menschen umformen zu lassen.
00:24:03: von wem?
00:24:04: Von was?
00:24:05: Irgendetwas gibt es was mich in einem neuen menschen umformt.
00:24:08: das kann ich selber ja nicht sein aber die einzige was ich mitbringen kann ist die Bereitschaft und der Wille mich dorthin zu bewegen.
00:24:17: Ja, ja.
00:24:18: Verstehe
00:24:18: das wahr?
00:24:19: Ja.
00:24:19: Entschuldigung!
00:24:23: Jetzt aber nochmal so ganz... also mich interessiert jetzt einfach so persönlich noch mal von dir.
00:24:30: Also das habe ich immer gemerkt wie intensiv du auch zur Hingabe fake bist.
00:24:36: Das ist ja nicht bei jedem.
00:24:40: Also auch zur Hingabe an diese andere Seite, an die geistige Seite des Seins.
00:24:46: Und jetzt fand ich das aber immer sehr, sehr spannend!
00:24:50: Das ist so.
00:24:50: die eine Seite und auf der anderen Seite haben wir vorher ja auch gehört habe ich dich immer als ein total alltagstauglichen Menschen erlebt.
00:24:59: du bist handwerklich begabt Du hast erfolgreichen eigenen Betrieb geführt Du hast Familie, hast einen Haus gebaut Siehe Gourmetmesse, den sinnlichen Genüssen nicht abgeneigt.
00:25:15: Du wohnst hier im schönen Margräfler Land.
00:25:17: das ist eine Weingegend.
00:25:19: du hast immer einen guten Tropfen im Haus man kann wunderbar mit dir feiern.
00:25:24: also du stehst wie man so schön sagt wirklich mit beiden Beinen auf der Erde.
00:25:31: und dann diese ganz andere diese ganz ganz feinsinnige Seite Und ich habe mich immer schon gefragt, wie kriegt ihr das hin?
00:25:42: Wie kriegst du es hin Andreas.
00:25:45: Ja also das war natürlich nicht immer einfach weil man könnte sagen... Also es braucht einfach einen Punkt im Leben wo man die Entscheidung trifft welchen Weg man einschlägt.
00:26:01: Möchte ich eben die materiellen Genüsse den nicht entzagen und Möchte diese Dinge tun, die mein Körper erfreuen?
00:26:14: Oder bin ich auch bereit eben ein Hinterdikulissen zu schauen herauszufinden.
00:26:23: Was gibt es noch?
00:26:24: Ich kenne so viele Leute, die kurz vor ihrem Lebensende nochmal darüber nachgedacht haben.
00:26:32: War das jetzt alles oder was ist das Leben überhaupt?
00:26:35: Die ganzen Fragen wer bin ich Warum bin ich?
00:26:38: Wieso ist halb warum?
00:26:42: Und in dem Maße, wie man da bereit ist hinzuschauen.
00:26:46: Das ist eine Grundlegende Entscheidung aber auch wenn ich bereiten meine Ego komplett aufzugeben also quasi die Identifikation mit meinem äußeren Wesen.
00:26:59: deswegen die Welt um mich herum ja nicht unter.
00:27:01: Die Welt dreht sich weiter und bleibt genauso bestehend wie sie bisher war Mit all ihren Bewohnern.
00:27:09: Ich lebe dann, beziehungsweise der Mystiker kommt an einen Punkt wo er in zwei Welten lebt.
00:27:15: Er sagt, er steht mit einem Bus im Himmel und dem anderen auf der Erde.
00:27:19: Also er ist sich seiner Dualität bewusst aber in seinen Pflichten nicht enthoben.
00:27:26: Er muss nach wie vor Steuern zahlen arbeiten, sich ernähren, nett zu sein, mittmenschen sein, hilfsbereit usw.
00:27:34: Und
00:27:34: Freude
00:27:36: am Leben haben!
00:27:38: Aber die Freude kommt auch nicht vom Außen, sondern die Freute kommt ja immer von innen.
00:27:44: Genau!
00:27:44: Die Freude und die Schönheit liegt im Auge des Betrachters.
00:27:48: Das heißt also... das Empfinden für etwas was schön ist, was mich beruhigt, befriedigt oder beglückt sind innere Zustände, innere Emotionen, Gefühle und nicht abhängig vom Objekt.
00:28:05: Ich kann genauso gut mich an einer Quellwasser erfreuen wie einem guten Rotwein oder ein gutes Buch, er freut mich tagelang, wochenlang genau so wie in Kinofilmen.
00:28:23: Das liegt im Auge des Betrachters.
00:28:26: Du heißt diese Balance offenbar sehr?
00:28:28: sehr gut hingekriegt, also mit dieser wirklich auch Freude am äußeren Leben.
00:28:33: Diese Freude die vom Inneren kommt.
00:28:35: deswegen ist sie vielleicht auch besonders oder auch mein du vermittelst das ja auch wenn man so in deiner Nähe ist springt diese freude tatsächlich oft über.
00:28:44: Also ja schön jetzt finde ich es auch immer noch.
00:28:50: wir sind eigentlich schon ein bisschen bei diesem alltäglichen leben gelandet aber wie Vielleicht noch mal.
00:28:59: Also du hast dich im Laufe, das war ja ein langer Prozess bei dir.
00:29:02: Du bist sehr jung zu Amorq gekommen.
00:29:05: Ja, du feierst dieses Jahr dein dreißigjähriges Jubiläum!
00:29:10: Du bist dreizig Jahre bei AmorQ.
00:29:12: also deswegen nochmal so einen Anlass für dieses Interview auch schön.
00:29:16: und dann wie hat sich denn zu dem Lauf der Zeit deinen Alltag verändert?
00:29:26: Dadurch, dass du dich mit diesen geistigen Dingen befasst.
00:29:30: Denn das war ja nicht auf einen Schlag anders.
00:29:33: Ich glaube, du warst noch nicht mal vierzig Jahre alt als du zu Amor gekommen bist?
00:29:37: Ja, das ist korrekt!
00:29:39: Ich war sechsund dreißig Jahre alt und wusste natürlich gar nichts was mir blüht.
00:29:46: Es war wie gesagt nur die Entscheidung wobei es ein gutes Wort ist.
00:29:50: ich wusste gar nicht etwas mehr blühen weil Rosenkreuze hat ja was mit der Rose zu tun.
00:29:58: Irgendwann erblüht diese Rose in einem Geistig, also es blüht da schon etwas und dann... Ja!
00:30:10: Es war nicht leicht weil man eben gesagt den Arbeitsalltag hatte und die Familie usw..
00:30:20: Also wir haben ja so geistige Werkzeuge kann man sagen wir machen ja Übungen auf unserem Weg sind, praktisch in den Studienunterlagen.
00:30:33: Es ist immer ganz viel was man so üben kann um eben diesen Geist zu schulen dass er auch bereit ist um auf dieser anderen also in diese andere Ebene irgendwie Erkenntnisse über diese andere Ebenen des Seins zu bekommen.
00:30:51: und wenn das so denn irgendwelche Übungen an für den Eiltag irgendwelche Werkzeuge?
00:31:05: Ja und nein.
00:31:08: Auf dem Weg der Entwickler, auf dem Rosenkreuzerweg durch die Lehren von Amorg, die wir bekommen haben und angehalten worden sind zu studieren im ruhigen Moment ist das in erster Linie eine Wissensvermittlung.
00:31:22: Das heißt es durch die Rosenkreuzer lehren, wie die Dinge sein könnten.
00:31:31: Wie die Dinge sind eventuell nicht, das hat mir auch immer gefallen dass ich keinen Dogmaten bei mir habe Sondern dass sich selbst die Dinge bestimmen kann, den Rhythmus, die Geschwindigkeit Wann mache ich welche Übungen?
00:31:44: Das war mir alles selber offen gelassen und es hat mich auch immer gefallen Und jeder findet schon seinen eigenen Rhythmuss und seine eigene Geschwindigkeiten.
00:31:57: Das fand ich auch immer toll.
00:32:00: Manchmal gerät man ja unter Stress, weil man denkt, ich muss doch das üben und diese Konzentrationsübung usw.
00:32:07: Dann hast du mal gesagt, man nimmt die Übungen, die man braucht...
00:32:10: Ja genau!
00:32:12: Das war so entlastend!
00:32:16: Die Fülle der Übung ist unerschöpflich und man kann sie selber erweitern usw.. Aber wie gesagt, eigentlich fliegen dann genau die Übungen zu, die man selber braucht oder die an tatsächlich weiterbringt.
00:32:32: Und dann auch der Effekt der Übung ist eben eine Überzeugung.
00:32:38: Man könnte sagen, man kommt in den Zustand des Glaubens.
00:32:42: Also etwas glauben ist ja das hat man etwas für möglich hält was so nicht weiter beweisbar ist.
00:32:49: aber dieser Glauben und die Überzeuging dass es richtig ist Das ist für mich gelebter Glaube.
00:32:55: Also, gelebeter Glaube ist das die Erfahrung, dass sich Dinge so manifestieren werden und mir so zu mich finden in dem Maße wie ich es vernötig erachte oder wie ich's brauche.
00:33:13: Und genau das war der Fall!
00:33:15: Und das sagt auch Meister Eckhardt quasi eine Gelassenheit also des Lassen sein, das sein lassen.
00:33:24: Das heißt nicht dass man jetzt in Stuhl sitzt und wartet bis die Zeit vergeht nichts tut.
00:33:30: Nein sondern es ist damit gemeint sich führen lassen.
00:33:35: also quasi durch die durch die Hinwendung zu den Übungen, zu die Praktizierung der Übenden kommt man in einen Zustand wo man ein Ergebnis erwartet.
00:33:47: quasi muss ich etwas umformt muss ich was verwandel Und das ist eigentlich ein sich hingeben an einen Verwandlungsprozess, also eine Hingabe.
00:34:00: Man macht die Übung, dass was Aktives.
00:34:02: aber in der Folge ist es wichtig, dass man dann diese Dinge so sein lässt wie sie sind.
00:34:11: als Bild vielleicht Wenn man ein Glas in der Hand hat, muss man es ruhig halten, dass etwas hineingegossen wird.
00:34:19: Ist das Glas im Bewegung geht die Hälfte daneben?
00:34:22: Genau so ist es geistig!
00:34:24: Man muss den Geist ruhighalten und Vertrauen haben – und in dem Fall halt glauben.
00:34:29: Dann fühlt sich automatisch das Geistigen erkennt nicht um Kräfte so ein wie man es verträgt oder wie man sie umsetzen kann.
00:34:43: Andreas, was ich jetzt noch gerne von dir hätte?
00:34:46: Also einmal möchtest du noch etwas sagen, was dir ganz wichtig ist.
00:34:53: Sonst würde ich dich jetzt einfach mal bitten weil du das eben so schön gemeistert hast diese Balance zwischen einem geistigen, einem sehr wachen und lebendigen geistigem Leben und diesem wirklich guten äußeren Leben.
00:35:10: Könntest du eine Übung für den Alltag, die man jetzt als mühste schon live auch vollziehen könnte oder dir helfen könnte im Alltag gut durch den Alltag zu kommen?
00:35:29: Naja also wie gesagt der Übungen sind sehr viele.
00:35:34: Und jede Übung braucht quasi ihre Zeit, um eine Wirkung zu entfalten.
00:35:42: Also alle Übungen sollten mehrmals angewendet werden.
00:35:49: mit nur einem oder zweit und dreimaliger Anwendung einer Übung.
00:35:53: Tut sich natürlich etwas was aber es ist vielleicht gut eine Gedankenhaltung einzunehmen in den Alltag.
00:36:03: Und auch das, was alle Mystiker der Vergangenheiten geraten haben ist die so eine Übung der Stille.
00:36:10: Die Übung dieser Stille ist einfach
00:36:14: im
00:36:14: asiatischen Repudismus, sagt man dazu, die Achtsamkeitsübung.
00:36:19: Es ist quasi eine Konzentration auf die Dinge, die man tut.
00:36:24: Also wenn man einen Apfelschild, dann soll man quasi nur diesen Apfel schälen und dabei nicht an etwas anderes denken, dass man jetzt noch aufräumen müsste oder das Auto putzen muss.
00:36:34: Nein!
00:36:34: Man bleibt bei den Apfelschälen und konzentriert sich ausschließlich darauf.
00:36:40: Wenn man fertig ist, konzentriert man sich auf das was man danach zu tun hat die Apfelschalen wegräumen oder sonst etwas.
00:36:48: Und das führt schlussendlich zur einer Gedankenkontrolle.
00:36:53: Die Gedankenkondrolle ist eigentlich der wesentliche Ausgangspunkt für alle Übungen denn Die Übungen werden ja oft in der Stille durchgeführt und das heißt man setzt sich hin, schließt die Augen schaut dass man umgestört ist ein paar Minuten genügend schon täglich.
00:37:11: Und schließst die Augen wie gesagt und betrachtet eben den dunklen Bildschirm ins auf seinem geistigen naja Projektionsschirm.
00:37:22: Das ist die Übung der Stile.
00:37:24: Und was man dann merken wird, auch quasi als Beweis dass die Übung überhaupt ein Effekt hat ist in dem man seine Gedanken beobachtet.
00:37:34: Die quasi werden Bienenschwarm um den Kopf schwirren das die im Laufe der Zeit verstummen werden.
00:37:42: Das Ziel der Gedankenkontrolle ist diesen Gedankenstrom oder diesen Gedankenschwarm um den kopf komplett zu stoppen Und das ist auch möglich.
00:37:51: Das ist die Voraussetzung für alle weiteren mystischen Übungen, weil man dann mit dem Bewusstsein wirklich arbeiten kann.
00:38:01: Ist das Bewusstsein noch blockiert durch viele, viele Alltagsgedanken?
00:38:05: Ist es eben schwierig sicher eine Sache zu konzentrieren?
00:38:09: Also meine Empfehlung für den Alltag wäre die Übung der Stille zu üben.
00:38:15: Das reichen fünf Minuten jeden Tag Und man wirkt schon in kurzer Zeit, also man könnte vielleicht auf zwei Wochen das mal beschränken.
00:38:24: Kann man schon merken dass der Gedankenstrom sich wesentlich beruhigt?
00:38:30: Das finde ich jetzt interessant weil du hast mal irgendwas gesagt von dieser Übung des Zuschauens im Alltag wo man quasi auch in irgendeiner Weise Distanz zu dem bekommt was Vielleicht was man tut, aber auch was man ist.
00:38:49: Erinnerst du dich?
00:38:50: Ja ja natürlich!
00:38:51: Aber genau das ist dasselbe.
00:38:53: In dem Augenblick wo ich die Augen schließe und beobachte... Ich gehe quasi in die Position des Beobachters.. ...ich beobchte meine Gedanken.
00:39:02: Ich beobache den schwarzen Wildschirm hinter meinen Augen und komme und eben und das ist der Effekt der Übung nachdem man es gemacht hat kommt man zu der Frage Wer schaut denn da?
00:39:16: Ja,
00:39:17: und wenn ich dich nochmal unterbrechen darf.
00:39:20: Und diesen Zustand den du jetzt in aller Stille übst, den nimmst du dann mit in den Alltag dass du praktisch im Alltagsgetöse und Geratter manchmal Distanz schaffen kannst zu dem was passiert.
00:39:34: ganz genau das wird im lauf der zeit zu kommen.
00:39:37: also Ich kann diesem zustand nicht bewusst mitnehmen.
00:39:41: aber im Laufe der Zeit durch Praktizierung dieser Übung geschieht auch das wieder wie von Zauberhand, von selbst und man nimmt diesen Zustand des Beobachters mit in den Alltag.
00:39:55: Das führt anfänglich wenn man nicht vorbereitet ist zu einem merkwürdigen Zustand weil man von den Dingen getrennt wird.
00:40:03: Man fühlt eine Distanz zu all den Dingen die man sieht und die man tut und auch zur eigenen Stimme die man hört quasi auch im Alltag wie ein Zuschauer und sieht, wie die Dinge an einem vorbei laufen.
00:40:19: Ich hatte zum Beispiel das Erlebnis dass ich beim Autofahren normalerweise wenn man Auto fährt schaut man auf die Straße oder auf das Auto vorein oder auf irgendwas was wo man durch sich hindurch bewegt und ich hatte beim autofahren auf einmal den Zustand dass ich ganz ruhig still sitze am festen Punkt Und die Landschaft sich an mir vorbei bewegt, also genau umgekehrt.
00:40:46: Das heißt man wird zum Beobachter seiner Umwelt.
00:40:52: Ist der Zustand zu empfehlen beim Autofahren?
00:40:55: Es macht gar nichts!
00:40:57: Man ist ja nach wie vor hellwach und kann auch reagieren und alles.
00:41:01: Aber es ist eine andere Art... das Innere schaut und das Innre ist ja unbewegt und stetig Und das nimmt man mit den Alltag.
00:41:13: Das führt zu einer großen Ruhe und ein wichtiger Effekt davon ist eben, dass all die Dinge, die mit dem Ego behaftet sind verschwinden also Ängste oder Befürchtungen verschwenden.
00:41:30: Es bleibt eine stabile Sicherheit es bleibt das Gefühl der Geborgenheit Stabilität, es bleibt das Gefühl der Ruhe und des Lassenseins.
00:41:42: Und genau das ist das von dem die Müchtiger gesprochen haben, dass man in diesen Zustands kommt.
00:41:48: Ja wunderbar!
00:41:50: Vielen vielen Dank lieber Andi.
00:41:52: Das war sehr intensiv auch, dass du wirklich auch so sehr viel Persönliches von dir erzählt hast und uns da wirklich teilnehmen lassen an der Art wie Du Wirklichkeit erliest.
00:42:07: Vielen herzlichen Dank.
00:42:09: Ja, bitte ich danke dir und wünsche den Zuhörer viel Erfolg!
00:42:16: Liebe Hörerinnen und Hörern,
00:42:18: einmal mehr sagen wir herzliche Dank
00:42:21: für Ihr
00:42:21: Interesse an unserem
00:42:23: Amorg Podcast
00:42:25: und freuen uns wenn Sie diesen
00:42:27: abonnieren.
00:42:29: Besuchen
00:42:29: sie uns auch in den Social
00:42:30: Media und unseren YouTube Kanal Amorg
00:42:35: die Rosenkreuzer.
00:42:37: Wenn Sie weitere Fragen oder Anregungen haben, schreiben sie uns an info.at-amorg.de.
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