Der Mensch im Allgemeinen
Shownotes
Hören Sie das Kapitel ‚Der Mensch im Allgemeinen‘ aus dem Buch ‚Dies sei Dir gesagt‘.
Die unvergänglichen Lebensweisheiten aus dem Buch ‚Dies sei Dir gesagt’ sind eine freie Übertragung aus dem großen 225-bändigen tibetischen Kommentarwerk Tanjur.
Obwohl einst in Tibet wiederentdeckt, geht die heutige Forschung davon aus, dass der größte Teil dieser Schrift von Pharao Amenhotep IV, bekannt als Echnaton, während der Jahre 1360-1350 v. Chr. in Ägypten verfasst wurde.
Die Unvergänglichen Lebensweisheiten zählen zu den wichtigsten heiligen Schriften auf dem Gebiet der mystischen Lehren, die sämtlich aus einer gemeinsamen ursprünglichen Quelle stammen. Ziel dieser ältesten spirituellen Überlieferungen der Menschheit ist seit je her die Veredelung des Menschen, damit dieser fähig sei, das höchste menschliche Ziel zu erreichen: Ein Leben in Harmonie mit den kosmischen und göttlichen Gesetzen.
AMORC, der Alte und Mystische Orden vom Rosenkreuz, ist eine Gemeinschaft von Menschen, die auf der Suche sind nach Erfahrungen der Seele und nach Antworten auf die elementare Frage „Wer bin ich?“.
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Alle guten Wünsche für wahren inneren Frieden!
AMORC – Die Rosenkreuzer
Transkript anzeigen
00:00:16: Liebe Hörerinnen und Hörern, herzlich willkommen zu einer weiteren Folge unseres Amorg Podcasts aus der Reihe Gedankenwelt der Rosenkreuzer.
00:00:28: Heute möchten wir Ihnen einen Auszug aus dem Buch Dies Sei Dir Gesagt vorstellen mit dem Titel Der Mensch im Allgemeinen.
00:00:38: Dieses Buch bildet eine Sammlung von fernöstlichen Lebensweisheiten oder
00:00:47: im
00:00:48: Buchhandel bezogen werden.
00:00:50: Wir wünschen viel Freude beim Hören!
00:01:20: Betrachte deine eigene Gestalt.
00:01:23: ehrfurchtgebietend und wunderbar bist du geschaffen.
00:01:27: Darum preise in Demut deinen Schöpfer, und erfreue ihn mit deiner Ehrerbietung.
00:01:34: Warum wurdest Du von allen Geschöpfen allein erhöht?
00:01:39: Wenn nicht um seine Werke zu erkennen!
00:01:43: Warum solltest du sie erkennen?
00:01:45: wenn nicht um Sie zu
00:01:46: bewundern?!
00:01:48: warum sie bewundern, wenn nicht um Jürgen und deinen Schöpfer anzubeten.
00:01:55: Warum ist Bewusstsein in dich gelegt?
00:01:58: Und woher kam es zu dir?
00:02:01: Es isst nichts Sache des Fleisches zu denken noch die der Knochen Vernunft zu haben!
00:02:08: Der Löwe weiß nicht dass die Würmer ihn fressen werden.
00:02:12: Noch merkt der Ochse das er für den schlechter gemästet wird.
00:02:17: Etwas ist dir verliehen dem nichts von dem, was du siehst gleich kommt.
00:02:24: Es beseelt deine irdische Hülle – das Höhe ist als alles, was deine Sinne zu erfassend vermögen.
00:02:32: Dein Leib bleibt vollkommen Stoff wenn es dich verließ.
00:02:37: Darum ist es kein Teil von ihm.
00:02:40: Es bleibt unstofflich und darum isst es ewig!
00:02:45: Es besitzt jede Handlungsfreiheit Und darum ist es verantwortlich für seine Handlungen.
00:02:53: Kennt der Esel den Wert der Nahrung, weil seine Zähne die Kräuter zermahlen?
00:02:58: Oder geht die Eidechse aufrecht einher, wo doch ihr Rückgrat so gerade wie deines isst?
00:03:07: Gott gab dir gestalt, wie er diesen Gestalt gab!
00:03:12: Nach ihnen allen wurdest du geschaffen.
00:03:15: Überlegenheit und Gewalt wart dir über sie alle gegeben, Und mit seinem Atem hauchte er dir dein Bewusstsein ein.
00:03:26: Erkenne dich denn als die kröne seiner Schöpfung?
00:03:30: Als das Bindeglied zwischen dem göttlichen und dem Stoff.
00:03:35: Erkenne in dir einen Teil von Gott selbst.
00:03:39: Sei dir deiner eigenen Würde bewusst!
00:03:42: und wage nicht, zum Bösen- und Niederigen herabzusteigen.
00:03:47: Wer legte den Schrecken in den Schwanz der Schlange?
00:03:51: Wer versah den Rücken des Pferdes mit Ungestümen?
00:03:56: Eben er, der dich lehrte, jene unter deinen Füßen zu zertreten und dieses für deine Zwecke zu zähmen!
00:04:06: Kapitel II Vom Gebrauch der Sinne.
00:04:12: Röme dich nicht deines Leibes, weil er zuerst geschaffen wurde noch deines Verstandes, Weil dir ne Seele darin wohnt.
00:04:21: Ist der Herr des Hauses nicht höher zu schätzen als des Hausis Mauern?
00:04:27: Der Boden muss bereitet sein, ehe das Korn gesät wird.
00:04:32: Der Töpfer muß den Brennofen bauen, eher er sein Porzellan brennen kann!
00:04:40: Wie des Himmels Stimme zu den Wassern der Tiefe sprach.
00:04:44: In diese Richtung sollen deine Wellen fließen und in keine andere, so hoch und nicht höher dürfen sie sich im Sturm erheben.
00:04:53: So lasst die Seele, oh Mensch!
00:04:56: Dein Fleisch beherrschen und leiten, so lasst sie deine Wildheit im Zaume halten.
00:05:04: Deine Seele ist der Herrscher deines Leibes.
00:05:07: Dulde nicht, dass ihre Untertanen sich wieder Sie erhebe.
00:05:13: Dein Leib is wie die Erdkugel.
00:05:16: Deine Knochen sind die Säulen, die ihn stützen.
00:05:21: Wie das Meer die Quellen gebiert, deren Wasser durch Flüsse in ihren Schoß zurückkehren, so nimmt deine Lebenskraft ihren Weg vom Herzen aus und so kehrt sie wieder zu ihm zurück.
00:05:35: Behalten nicht beide ihren Lauf für ewig bei?
00:05:39: Erkenne dass der gleiche Gott es so angeordnet hat!
00:05:44: Ist nicht deine Nase der Weg zum Wohlgeruch und dein Mund der Weg zu köstlicher Speise?
00:05:51: Doch du weißt, dass lange eingeatmeter Wohlgeruch zu wieder wird.
00:05:57: Und das köstliche Speisen den Appetit verderben, denen sie angeregt haben!
00:06:04: Sind nicht deine Augen die Wächter, die außen für dich wache halten?
00:06:08: Doch wie oft sind Sie unfähig, Wahrheit und Irrtum
00:06:12: auseinanderzuhalten?!
00:06:15: Erhalte deine Seele die Herrschaft, leere deinen Geist auf ihre Tätigkeit aufmerksam zu achten.
00:06:22: So werden diese Werkzeuge dir immer Helfer im Leben sein!
00:06:29: Ist deiner Hand nicht ein Wunder?
00:06:31: Gibt es irgendetwas in der Schöpfung das ihr gleicht?
00:06:35: Wofür wurde sie dir gegeben wenn nicht dass du sie ausstreckst um deinem Bruder zu helfen?
00:06:44: Warum bist du von allen Lebewesen alleinfähig zu erröten?
00:06:50: Die Welt wird die Scham auf deinem Antlet lesen.
00:06:54: Darum tu nichts, dessen Du Dich schämen müsstest!
00:07:17: Sprechen die Geister in den Schauungen Deines Inneren zu dir allein?
00:07:22: Verehre sie, denn wisse, dass diese von oben kommen.
00:07:28: Du Allein um Mensch vermagst zu sprechen!
00:07:32: Staune über dein wunderbares Vorrecht und Ehre ihn der es Dir gab mit Lob und Preis, indem du deine Kinder Weisheit leerst, die Frucht deiner Lenden in Ehrfurcht unterweist.
00:07:51: Die Seele des Menschen, ihr Ursprung und ihr Streben.
00:08:21: von allen Wahrheiten die klarste.
00:08:25: Sei demütig, sei dankbar dafür!
00:08:28: Versuche nicht sie ganz zu erfassen, sondern vereine dich mit ihr.
00:08:34: Denken, verstehen, urteilen wollen – nennen Sie nicht Seele.
00:08:39: Das sind Ihre Tätigkeiten aber nicht Ihr Wesen.
00:08:43: Suche die Seele durch ihre Fähigkeiten.
00:08:46: Erkenne sie durch Ihre
00:08:48: Tunen.".
00:08:49: Es gibt ihrer Meer als Haare auf deinem Kopf.
00:08:53: Im Vergleich zu ihnen ist die Zahl der Sterne am Himmel gering, härtet die Sonne nicht den Lehm, schmilzt sie nicht das Wachs?
00:09:06: So wie es eine Sonne ist, die weides bewirkt – so isst es auch eine Seele, die gegensätzliches bewirgt!
00:09:16: Wie der Mond seine Natur behält Wenn auch Dunkelheit sich wie ein Schleier über sein Angesicht breitet, so bleibt doch die Seele selbst in der Brust eines Narren vollkommen.
00:09:28: Sie ist unsterblich!
00:09:30: Sie ist unwandelbar!
00:09:32: Sie isst eines in allem!
00:09:35: Sie bedarf der Gesundheit um ihre Schönheit zu zeigen und fleiß seibt sie mit dem Öl der Weisheit.
00:09:44: Sie sei in dir geboren.
00:09:51: Sie wurde für deinen Leib wiedergeboren und mit deinem Geist gestaltet.
00:09:57: Weder konnte sie dir Gerechtigkeit widerfahren lassen, obgleich du dich durch Tugenden auszeichnetest noch Gnade, obgleicht du von Lastern entstellt bist.
00:10:09: An diesen musst Du arbeiten und sie mit Deinem äußeren Bewusstsein
00:10:13: verantworten.".
00:10:16: Glaube nicht, dass der Tod dich vor der ausgleichenden Gerechtigkeit schützt.
00:10:21: Noch denke, daß du Dich durch Bestechung Deinem Richter entziehen kannst!
00:10:26: Er, der Dich aus dir völlig unbekannten Stoffen erschaffen hat, kann er Dich nicht wieder auferstehen lassen – aus Dir ebenso wenig bekannten Bereichen?
00:10:39: Fühlt Der Hahn nicht die Mitternachtsstunde?
00:10:42: Erhebt er nicht seine Stimme um Dir den Morgen zu
00:10:45: künden?!
00:10:47: Kennt nicht der Hund den Schritt seines Herrn und eilt nicht die kranke Geist zu den Kräutern, die sie heilen?
00:10:55: Und doch wenn diese sterben, so weiß es ihre Seele nicht.
00:11:01: Die Deine allein oh Mensch lebt fort mit Geist und Bewusstsein.
00:11:07: Beneide nicht jene um ihre Sinne weil Sie wacher sind als die Deinen, lerne das Nicht im Besitz der guten Dinge der Vorteil liegt sondern im Wissen um ihre richtige Anwendung.
00:11:22: Hättest du das Ohr eines Hirsches, oder wäre dein Auge scharf und durchdringend wie das des Atlas?
00:11:29: Würde dann Geruch sind demtes Hundesgleichen.
00:11:32: Oder könnte der Affe dir seinen Geschmacksinn Die Schildkröte ihr Tastgefühl vermitteln?
00:11:39: Was könnten sie dir ohne deine Vernunft nützen?
00:11:43: Vergehen diese nicht alle wie ihresgleichens?
00:11:47: Hat eines von ihnen die Gabe der Sprache?
00:11:51: Kann eines von Ihnen dir sagen, darum habe ich es so gehandelt?
00:11:57: Die Lippen des Weisen sind wie die Türen einer Schatzkammer.
00:12:02: Kaum sind sie geöffnet zu breiten sich Schätze vor dir aus.
00:12:07: Weise leeren zur rechten Zeit gesprochen sind wie Bäume aus Gold in silberne Biete gepflanzt.
00:12:16: Kannst du deine Seele zu hoch
00:12:18: einschätzen?".
00:12:19: oder kann zu viel zu ihrem Lob gesagt werden?
00:12:23: Sie ist das Wesen dessen, der sie dir gab.
00:12:28: Sei dir immer ihrer Würde bewusst!
00:12:31: Vergiss nie was für eine große Gabe dir anvertraut wurde.
00:12:36: Sie befähigt dich zum Guten wie zum Bösen.
00:12:40: Achte stets darauf, dass du ihr immer den Weg der Tugend weißt.
00:12:47: Denke nicht dass du sie in der Menge verlieren könntest, noch glaube.
00:12:51: Du könntest sie in deiner Kammer verstecken.
00:12:55: Handeln ist ihr Entzücken und sie will nicht daran gehindert werden.
00:13:00: Sie ist ständig in Bewegung!
00:13:02: Ihr Wirken ist allumfassend.
00:13:05: Ihre Behändigkeit lässt sich nicht unterdrücken.
00:13:09: Befindet sich etwas am äußersten Ende der Welt?
00:13:12: Sie wird es aufgreifen.
00:13:14: Liegt es weit hinter den Sternen?
00:13:17: Ihr Auge wird es entdecken.
00:13:20: Forschen ist ihre ganze Freude, wie einer der auf der Suche nach Wasser die brennende Wüste durchwandert so ist die Seele, die nach Wissen dürstet.
00:13:32: Ein Schwert in der Hand eines Irren ist gefährlich.
00:13:36: Die Seele ist hilfreich für den der Besonnenheit braucht.
00:13:42: Das Ziel ihres Forschens ist die Wahrheit.
00:13:46: Ihre Mittel sie zu entdeken sind Vernunft und Erfahrung.
00:13:51: Aber sind diese nicht schwach, ungewiss und trügerisch?
00:13:55: Wie soll sie es dann mit ihnen erreichen?
00:14:01: Die allgemeine Meinung ist kein Beweis für die Wahrheit, denn die meisten Menschen sind unwissend.
00:14:10: Dir deiner selbstbewusst zu sein, deinen Schöpfer zu kennen, zu wissen dass du ihm Verehrung schuldest Steht das nicht klar in deinem Bewusstsein?
00:14:22: Was gibt es darüber hinaus noch, dass für den Menschen Wissenswert ist?
00:14:29: Kapitel IV.
00:14:31: Vom Dauer und Schnutzen des Menschenlebens.
00:14:36: Was für die Lärche der Morgenröte Ist für die Eule des Dunkels der Nacht Was für Biene der Honig ist Und für den Geier des Aß Das ist für das Menschenherz das Leben.
00:14:50: Ob gleich es strahlt, blendet es nicht.
00:14:54: Ob gleich ist dunkel und undurchsichtig ist, missfällt es nicht!
00:14:59: Es ist süß, doch ekelt es dich nicht an.
00:15:03: Es ist lasterhaft, doch schreckt das nicht ab.
00:15:07: Wer jedoch kennt seinen wahren Wert?
00:15:12: Lerne das Leben achten wie es ihm gebührt, dann wirst du dem Gipfel der Weisheit nah sein.
00:15:19: Denke nicht wieder nah Es gebe nichts Wertvolleres.
00:15:23: Noch glaube wieder angeblich Weise, du solltest es verdammen!
00:15:29: Liebe ist nicht um seiner Selbstwillen sondern wegen des Guten das es anderen bedeuten mag.
00:15:38: Du kannst es weder mit Gold erkaufen noch kannst du den jetzt verlorenen Augenblick mit Diamantenfeldern zurückerwerben.
00:15:49: Sage nicht – es wäre besser man wäre nie geboren oder wenn man schon geboren ist, wäre es besser früh zu sterben.
00:15:59: Noch wage deinen Schöpfer zu fragen, wo wäre das Böse gewesen, wenn ich nicht existiert hätte?
00:16:07: Das Gute liegt in deiner Macht!
00:16:09: Der Mangel an Gutem ist das Bösel und wenn deine Frage berechtigt wäre, so werde sie dich verdammen.
00:16:19: Würde der Fisch den Köder verschlucken, wenn er wüsste dass darin der Angelhaken verborgen ist, würde der Löwe in die Falle gehen wenn er gesehen hätte wie sie für ihn hergerichtet wurde.
00:16:33: So wird auch nicht die Seele mit dem Leib vergehen wenn der Mensch leben will noch würde ihnen ein gnädiger Gott erschaffen haben bis du deshalb das Du wieder und wieder leben
00:16:45: sollst.".
00:16:47: Wie der Vogel im Käfig bevor er gemerkt hat Seinen Leib nicht an den Stangen zerfetzt, so bemühe du dich nicht vergeblich dem Zustand zu entrinnen indem du dich befindest sondern wisse dass er dir bestimmt wurde.
00:17:06: Sind deine Wege auch uneben?
00:17:09: So sind sie doch durchaus nicht voller Mühsaal.
00:17:13: Passe dich allem an und wo du auch nur den geringsten Anschein des Wösen entdeckst da vermute die größte Gefahr.
00:17:23: Wenn dein Bett aus Stroh ist, dann schläfst du in Sicherheit.
00:17:28: Aber wenn du dich auf Rosen austreckst, so hüte dich vor den Dornen!
00:17:35: Ein edler Tod ist besser als ein böses Leben.
00:17:38: Strebe deshalb danach, solange zu leben wie du leben solltest – nicht so lange wie du kannst.
00:17:45: Wenn dein Leben für andere mehr wert hat als dein Tod, dann ist es deine Pflicht, es zu
00:17:51: erhalten.".
00:17:54: Beklage nicht wie der Nährer die Kürze deiner Tage.
00:17:58: Bedenke, dass mit jedem Tag sich auch deine Sorgen verringern.
00:18:03: Zieh von der Spanne deines Lebens den nutzlos verbrachte Zeit ab – was bleibt dann übrig?
00:18:12: Nehmt die Zeit deiner Kindheit weg!
00:18:15: Die Zeit deines späten Alters!
00:18:17: Dein Entschlaf!
00:18:19: Die Gedanken losverbrachten Stunden... ...die Tage der Krankheit….
00:18:25: Wie wenig Jahre zählst du dann zusammen, selbst wenn du ein hohes Alter erreicht hast.
00:18:33: Eher der dir dein Leben als einen Segen gab verkürzte es um es noch segensreicher zu machen.
00:18:40: Wozu hätte die auch ein längeres Leben genützt?
00:18:44: Hättest Du Gelegenheit haben wollen noch mehr Lastern zu fröhlen?
00:18:49: und was das Gute betrifft wird nicht eher der deines Lebens spannende Verkürzte mit dessen Früchten zufrieden sein?
00:18:59: Wozu, O Kind der Sorge, wolltest du länger leben um zu atmen, zu essen die Welt zu sehen?
00:19:08: All das hast Du bereits getan.
00:19:12: Ist zu häufige Wiederholung nicht ermüdend und ist sie nicht überflüssig?
00:19:19: Würdest Du Deine Weisheit enttugend dadurch vergrößern?
00:19:23: Ach was musst Du denn noch wissen!
00:19:26: oder wer soll ich etwas lehren?
00:19:29: Das wenige, das du hast, wendest du schlecht an.
00:19:33: Wage deshalb nicht dich zu beklagen, dass dir nicht mehr gegeben wurde.
00:19:40: Sei über deinen Mangel an Wissen nicht unzufrieden!
00:19:44: Die Gelegenheit dein Wissen zu bereichern vergeht nicht mit dem Tod.
00:19:49: Sei hierniedenerenhaft so wirst du danach weisen sein.
00:19:54: Sag nicht zur Krehe.
00:19:56: Warum zählst du siebenmal so viel Jahre wie dein Herr?
00:20:00: oder zum Reh?
00:20:02: Warum können deine Augen meine Nachkommenschaft über hundert Generationen nähen sehen.
00:20:08: Kannst Du Sie, was den Missbrauch des Lebens betrifft mit Dir vergleichen?
00:20:13: Sind Sie ausschweifend?
00:20:15: sind Sie grausam?
00:20:16: sind Sie undankbar?
00:20:18: Lerne lieber von ihnen, dass Reinheit des Lebens und Einfachheit seiner Führung die Wege zu einem gesegneten hohen Alter sind.
00:20:29: Wenn du dein Leben besser zu nützen wirstest als sie, dann könnte dir eine geringere Spanne
00:20:35: genügen.".
00:20:37: Der Mensch der die Welt zu fast Sklaven wagt wenn er weiß das er sich seiner Tyranei nur einen Augenblick erfreuen kann was würde er nicht alles begehen?
00:20:48: wenn er unsterblich wäre.
00:20:52: Dein Leben wird lange genug, aber du schätzt es nicht!
00:20:56: Es mangelt dir nicht an Zeit, oh Mensch, aber Du gießt verschwendere Stamm mit um.
00:21:02: Du wirst die Tage und Stunden leichtfertig von Dir als hättest Du mehr als genug davon.
00:21:10: Wisse das Nicht der Überfluss reicht macht sondern die Sparsamkeit Der Weise.
00:21:16: führt sein Leben von Anbeginn weiter fort Denn nah beginnt es immer wieder von Neuem.
00:21:24: Strebe nicht zuerst nach Reichtum und denke, du wirst dich später seiner erfreuen!
00:21:30: Wer den gegenwärtigen Augenblick versäumt, wirft alles von sich was er hat.
00:21:36: Wie der Pfeil des Herz schon durchbohrt, während der Krieger noch nicht weiß das er nahte.
00:21:42: So wird ihm das Leben genommen, ehe er weiß dass er es
00:21:45: hat.".
00:21:47: Was ist also dann das Leben, das der Mensch es sich wünschen soll?
00:21:51: Was ist der Atem, dass er ihn so heiß begehren soll?
00:21:56: Ist es nicht Blendwerk eine Kette von Missgeschicken, eine Folge von Übeln die an allen Enden miteinander verbunden sind.
00:22:08: An seinem Anfang steht Unwissenheit in seiner Mitte Mühe und sein Ende ist Sorge Wie eine Welle auf die andere folgt, bis beide sich mit der darauffolgenden Vereinen zufolgt.
00:22:24: in des Menschen Leben Böses-auf-Böses.
00:22:28: Das Größere und Augblicklichere verschlingt das Geringere und das Vergangene.
00:22:34: Unsre Schrecken sind wirkliche Übel – und erwartungsvoll sehen wir dem Unwahrscheinlichen entgegen!
00:22:43: Nachher besitzen sie Furchtessterblichen und gebärden sich in ihren Wünschen als wären sie unsterblich.
00:22:51: Welchen Teil des Lebens sollten wir uns für dauernd wünschen?
00:22:55: Ist es die Jugend, können wie Ausschweifung, Sügellosigkeit und Unbesonnenheit lieben – ist es das Alter?
00:23:05: Sind wir den Erfreut übergebrechen?
00:23:09: Es heißt graue Haare würden verehrt Und hohes Alter sei Ehre.
00:23:15: Tugend kann der Blüte der Jugendverehrung einbringen und ohne sie flügt das Alter der Seele mehr Runzeln zu als der Stirn.
00:23:25: Wird das Alter geachtet, weil es die Ausgelassenheit hast?
00:23:30: Könnte nicht mit gleichen Recht wie das Alter das Vergnügen ablehnt auch das Vergenügen des Alters verachten.
00:23:39: sei tugendhaft in deiner Jugend so wirst du im Alter geährt werden.
00:23:47: Liebe Hörerinnen und Hörern, wir würden uns sehr freuen wenn Sie unsere Podcasts abonnieren.
00:23:54: Besuchen sie uns auf YouTube unter amorkdirosenkreuzer oder in den Social Media.
00:24:02: Schreiben Sie uns an infoatarmorck.de.
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